Migräne – wie Licht beim Volksleiden helfen kann

  • Migräne: stechende oder pulsierende Kopfschmerzen verbunden mit Begleitsymptomen wie Lärm- und Lichtempfindlichkeit über 4-72 Stunden
  • Habe ich Migräne?
  • Wie verhalte ich mich am besten, wenn ich Migräne habe?
  • LED-Lichttherapie – die innovative Methode gegen Migränesymptome

Was ist Migräne?

Unter Migräne werden stark, stechende oder pulsierende Kopfschmerzen, welche zumeist ausschließlich auf einer Kopfhälfte entstehen, verstanden. Zudem treten Begleitsymptome, wie Übelkeit, Lärm- oder Lichtempfindlichkeit, auf. Migräne entsteht durch überaktive Nervenzellen, welche eine Entzündung auslösen, sodass die Weiterleitung von Schmerzsignalen begünstigt wird. Innerfamiliär tritt eine Häufung von Fällen auf, da circa die Hälfte der Migräneattacken auf erbliche Veranlagungen zurückzuführen sind. Migräne ist kein Einzelfall. Zwischen 10% und 15% der Erwachsenen leiden weltweit an Migräne. Das sind allein 8-12 Millionen in Deutschland. Besonders häufig trifft das Leiden Frauen im Alter von 35-40 Jahren. Aber auch Männer leiden an Migräne. Zumeist findet die erste Migräneattacke zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr statt. Viele Menschen werden jedoch nie mit Migräne diagnostiziert. Finden Sie hier heraus, ob Sie von Migräne betroffen sind und wie Sie Ihre Beschwerden lindern können.

Habe ich Migräne?

Wenn Sie des Öfteren unter pulsierenden oder stechenden Kopfschmerzen, verbunden mit Übelkeit, Lärm- oder Lichtempfindlichkeit leiden, ist dies sehr wahrscheinlich. Zudem sind folgende Begleiterscheinungen ebenfalls ein Anzeichen für eine Migräneattacke.

Migräne erkennen – die Symptome

  • Sehstörungen (Lichtblitze oder schwarze Flecken)
  • Sprachstörungen (z.B. Wortfindungsstörungen)
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Schwindel und Übelkeit
  • Lähmungserscheinungen
  • Schwächegefühl
  • Kribbeln oder Brennen

Da jeder Fall von Migräne unterschiedlich verläuft, können die Symptome je nach Person stark variieren. Migräne zu diagnostizieren ist daher oftmals schwierig. Es kann helfen ein Tagebuch mit auftretenden Symptomen zu führen, um die Schmerzen besser einordnen zu können.

Eine Attacke dauert in der Regel zwischen 4 und 72 Stunden. Anzeichen für die Migräne kündigen sich aber oftmals bereits Stunden oder Tage vorher an. Treten Kopfschmerzen an drei aufeinanderfolgenden Monaten an jeweils 15 oder mehr Tagen auf, so spricht man von chronischer Migräne.

In welcher Phase der Migräneattacke befinde ich mich?

Migräne verläuft klassischerweise in vier Phasen.

Phase 1

  • Erschöpfung, Gereiztheit, Konzentrationsprobleme, Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • Tritt meist Tage oder Stunden vor einer Migräneattacke auf

Phase 2

  • Kurz vor einer Migräneattacke sind visuelle Wahrnehmungsstörungen (z.B. Flimmern vor den Augen), ein Kribbeln, Lähmungserscheinungen und Schwindel üblich
  • Diese Ausfallerscheinungen vor der Kopfschmerzphase werden als Aura bezeichnet
  • Eine Aura dauert im Durchschnitt maximal eine Stunde

Phase 3

  • Jetzt findet die eigentliche Attacke statt, welche als Kopfschmerzphase bezeichnet wird
  • Neben den Kopfschmerzen nimmt die Geräusch-/ Geruchs- und Lichtempfindlichkeit zu und jede Bewegung verursacht Schmerzen

Phase 4

  • Die Schmerzen klingen langsam ab, aber Sie fühlen sich noch erschöpft
  • Die Regeneration dauert weitere 24 Stunden an

Woher kommt meine Migräne?

Die genaue Ursache der Migräne ist bislang noch nicht bekannt. Laut dem aktuellen Stand der Forschung entstehen Migräneattacken durch übermäßig aktive Nervenzellen, welche die Weiterleitung von bestimmten Botenstoffen, unter anderem Serotonin, beschleunigen. Die Botenstoffe werden an die Blutgefäße im Bereich der Hirnhaut abgegeben, welche sich wiederum entzünden. Durch die Entzündung wird jeder Pulsschlag zur Qual. Die Veranlagung für Migräneattacken ist erblich begründet. So haben Verwandte des ersten Grades ein 3,8-fach höheres Risiko an Migräne zu erkranken.

Häufige Ursachen für Migräne

  • Stress
  • Schlafmangel
  • Alkohol und Nikotin
  • Flüssigkeitsmangel
  • Hormonelle Veränderungen (z.B. kurz vor der Menstruation)
  • Reizüberflutung
  • Wetterumschwung
  • Vorerkrankungen (Herz- Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Augenerkrankung, Blutarmut)
  • Ungesunde Ernährung

Was soll ich während einer Migräneattacke tun / vermeiden?

Im Falle einer Attacke erhofft man sich schnelle Hilfe. Ratsam ist es, sich in einen abgedunkelten Raum zu begeben und viel zu schlafen. Hier helfen nur viel Ruhe und Geduld. Schalten Sie das Handy und den Wecker aus, um nicht gestört zu werden. Sorgen Sie für ausreichend frische Luft, indem Sie ein Fenster öffnen. Des Weiteren kann ein kalter Waschlappen oder eine Salz-Eis-Packung auf der Stirn gegen die Kopfschmerzen helfen. Auch ansteigende Fußbäder oder kaltes Wasser über Arme und Beine laufen zu lassen, ist empfehlenswert. Folgende Dinge sollten Sie während einer Migräneattacke vermeiden.

Bestimmte Lebensmittel

  • Milchprodukte
  • Meeresfrüchte
  • Zitrusfrüchte
  • Alkohol (vor allem Rotwein)
  • Kaffee
  • Süßstoff Aspartam (unter anderem in Light-Produkten enthalten)
  • frittierte Nahrungsmittel
  • Tee (vor allem schwarzer und grüner Tee)
  • Getreideprodukte

Externe Sinnesreize

  • Parfum
  • Zigarettenrauch
  • Laute Geräusche

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